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Sprachkurse

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EXKLUSIVE PREVIEW: »Paradies« von Andrei Konchalovsky
In Anwesenheit des Darstellers Christian Clauß

Frankreich im Zweiten Weltkrieg: Die adlige Exilrussin Olga (Julia Vysotskaya), Moderedakteurin bei Vogue, engagiert sich heimlich für die  Widerstandsbewegung. Die gefährliche Tätigkeit wird ihr zum Verhängnis, als deutsche Besatzer bei einer Razzia in ihrer Wohnung zwei versteckte  jüdische Kinder finden. Im Gefängnis fällt die junge Frau dem Nazi-Kollaborateur Jules auf (Philippe Duquesne). Er stellt ihr eine mildere Bestrafung in Aussicht, sollte sie seinen sexuellen Avancen nachgeben. Olga ist zu allem bereit, um ihre Freiheit wiederzuerlangen und willigt ein. Doch als Jules auf unerklärliche Weise verschwindet, wird sie in ein Konzentrationslager gebracht. Inmitten dieser Hölle auf Erden trifft sie unverhofft auf ein bekanntes Gesicht: Helmut (Christian Clauß), der sich während eines weit zurückliegenden Sommers in Friedenszeiten in sie verliebte, hat es zum hochrangigen SS-Offizier gebracht. Obwohl er ein glühender Bewunderer Hitlers ist, nimmt er die Beziehung zu Olga wieder auf – eine verbotene, hochgradig destruktive Beziehung, die Olga aber auch, so deutet es Helmut jedenfalls an, die Möglichkeit zur Flucht eröffnet…

ANDREI KONCHALOVSKY, der legendäre russische Filmemacher (»Onkel Wanja« „ »Runaway Train«, »Der innere Kreis«), zeigt sich mit diesem Liebesdrama von seiner unberechenbarsten und zugleich emotionalsten Seite. Die deutsch-russische Koproduktion gewann bei ihrer Weltpremiere  016 in Venedig den Silbernen Löwen für die Beste Regie und zwei Preise bei den Internationalen Hofer Filmtagen.

So 19. März 2017 | 11 Uhr
Kant-Kino | Kantstr. 54 | 10627 Berlin
Russisch m. dt. UT | Eintritt: 9,-/ 8,-
Reservierung: 030 3199866
Online Kartenkauf: www.yorck.de

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Liebe Besucher unserer Volkshochschule,

für das 1. Semester 2017 halten wir wieder ein abwechslungsreiches Programm für Sie bereit.
Im März zeigen wir – bevor er in die Kinos kommt – den Film »Paradies« von Andrei Konchalovsky, einem der wichtigsten Regisseure des heutigen Russlands.
»Bestehen und Vergehen – Auf jüdischen Spuren in der Bukowina« heißt die Ausstellung des Fotografen Michael Jänecke , die ebenfalls im März eröffnet wird.
Im Mai freuen wir uns auf das gemeinsame Konzert »Zwischen den Welten« der armenischen Pianistin Nare Karoyan und des israelischen Cellisten Ira Givol. Außerdem zeigen wir im Mai eine Kooperation mit dem »Theater im Aufbauhaus« am Moritzplatz: Das wundervollle Soloprogramm des Schauspielers Georg Stephan mit seinem Stück »Scholem Alejchem«.
Ein weiterer Höhepunkt ist ein Film und ein Zeitzeugengespräch mit dem  Schoaüberlebenden Fred Heyman alias Manfred Heymann, der die Nazizeit im Berliner Untergrund überlebte. Wir freuen uns besonders, dass Fred Heyman unserer Einladung gefolgt ist und Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen wird.
Im Juni unternehmen wir einen Stadtspaziergang mit dem Titel »Jüdisches Leben in der Kantstraße« mit der Historikerin Birgit Jochen, deren Buch über die Kantstraße im März erscheint.
Nach 1945 verließen 30 000 Juden Polen und kamen unter anderem auch nach Deutschland. Das Leben dieser Menschen stellen Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth im Juli in ihrem Buch »Als die Juden nach Deutschland flohen« vor.
Zu Ehren des jüdischen Sexualforschers Magnus Hirschfeld wird am 7. September der Grundstein für ein Denkmal im Tiergarten gelegt. Um die Leistungen dieses Pionieres der Sexualwissenschaft und Mitbegründer der ersten Homosexuellen-Bewegung zu würdigen, findet am selben Abend im Großen Saal der Oranienburger Straße ein prominent besetzter Vortrags- und Diskussionsabend statt, zu dem wir ebenfalls herzlich einladen.

Mit der Bitte, auch unser umfangreiches Kursprogramm zu beachten, hoffen wir, Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Sie!


Ihre Sara Nachama                                                    Ihr Ilan Kiesling
Kulturdezernentin und stellvertretendes                       Leiter Kommunikation und kommissarischer Leiter
Mitglied des Vorstands der                                         der Jüdischen Volkshochschule Berlin
Jüdischen Gemeinde zu Berlin





 

 














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2. Trimester 2017. Programm

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